Chronik aus der Vereinsgeschichte

Chronik - Aus der Vereinsgeschichte...

Unseren Mitgliedern, Freunden und allen dem Verein verbundenen Mitbürgern sei nachfolgend in gedrängter Form die Vereinsgeschichte lebendig vor Augen geführt. Wenn auch nicht alle Gegebenheiten in dieser Chronik gebracht werden können, dürften aber die wichtigen festgehaltenen Ereignisse sicher für alle Leser von besonderem Interesse sein.

Die geschichtliche Situation der ersten Nachkriegsjahre ist den meisten Menschen noch hinlänglich bekannt. Wir wissen alle um die Not und das Elend der damaligen Zeit. Nach der Schaffung einigermaßen ausreichender Lebensverhältnisse erwachte auch bei den Menschen wieder der Mut im kulturellen, sportlichen und gestalterischen Bereich aktiv tätig zu werden.

Gerade in unserem Dorf hatte sich durch das Hinzukommen der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge eine strukturelle Veränderung ergeben. Aus diesem Kreis kamen auch die ersten Impulse der Fußballbewegung.

Mit etwas Scheu und Zurückhaltung beobachtete man zunächst die Männer, die hinter einem eierförmigen, ledernen Ball herjagten. Dieser erste Ball, in der heutigen Form des amerikanischen "footballs", was das Heiligtum der Fußballer. Mit ihm zog man auf geeignete Wiesen und freie Plätze und übte sich im Kicken. Man spielte barfuss, in Sandalen, Halbschuhen und als die Wallernhäuser auch ihr Interesse an der neuen Sportart bekundeten, kamen auch die ureigenen "Genählte" als besonders trittfeste Schuhe hinzu. Aber das ständige Üben genügte nicht, es musste auch ein Verein geschaffen werden. Am 1. März 1949 war es dann so weit. Im Gasthaus" Walther" wurde der 1. FC Wallernhausen aus der Taufe gehoben. Bei der Gründung umfasste der Verein 58 Personen, von denen 32 als aktive Spieler tätig waren.

Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: Friedel Umsonst (1. Vorsitzender), Richard Koch (2. Vorsitzender), Hermann Nies (Kassierer), Karl Blößer (Schriftführer)
Beisitzer: Richard Luft, Otto Schneider, Hugo Mann, Ferdinand Hofmann,
Spielausschuss: Fabian Amann (Vorsitzender), Richard Luft, Toni Langwald, Hugo Mann
Kassenprüfer: Adam Schmidt, Gerhard Weimer

Nachdem nun der Verein sich etabliert hatte, konnte auch an den geregelten Spielbetrieb gedacht werden. Aber das wichtigste, zur Durchführung eines Fußballspieles unbedingt notwendig, fehlte: der Sportplatz. Was tun? Man spielte eben auswärts.

Aber schon im Juli 1949 rüstete man zum ersten Heimspiel. Gerade zur Kirmes zieht das Wallernhäuser Fußballvolk in die Hegwiese, um hier gegen die Mannschaft von Nidda 3 anzutreten. Hier hatte man ein provisorisches Spielfeld geschaffen, das einige Kuriositäten aufzuweisen hatte. Die Tore hatte man aus Stangen zusammengezimmert, von einem gleichmäßigen Rasen war nicht zu sprechen und die Besonderheit dieses Platzes war ein Graben, den man als Mittellinie ansehen konnte.

Ob dieser Graben an der 3 : 7-Niederlage schuld war, kann hier nicht geklärt werden. Auf jeden Fall hatte dieses Match noch ein Nachspiel, das im Vereinslokal "Walther" mit den "Äppelwoibembeln" eindeutig zu Gunsten der Wallernhäuser entschieden wurde.

Voller Elan beginnt man nun in der B-Klasse die Verbandsrunde 1949/50. Ein neues, den Ansprüchen genügendes Spielfeld, ist in der Bennerwiese geschaffen worden.

Mit wechselnden Erfolgen wird das erste Spieljahr abgeschlossen. Mit 39 : 55 Toren und 13: 23 Punkten wurde der 6. Tabellenplatz eingenommen. Mit 25 Treffern war W. Pfannmüller der erfolgreichste Torschütze.

Mit den sportlichen Erfolgen der ersten Verbandsrunde konnte der Verein somit voll zufrieden sein. Das Jahr 1950 bringt für den FCW eine gewisse vereinsmäßige Umgruppierung mit sich. In einer außerordentlichen Generalversammlung im März 1950 schließen sich der FC und der Turnverein Wallernhausen zusammen und führen von nun an den Namen "Turn- und Sportverein".

Erster Vorsitzender wird Herr Herbert Schäfer und als 2. Vorsitzender wird Herr Albert Wolf gewählt. Die beiden seitherigen Vorsitzenden der Vereine, Herr Friedel Umsonst und Herr Adolf Schmidt, fungieren als Beisitzer.

Dieser Zusammenschluss, der in der Versammlung lautstark debattiert wurde, fand jedoch einen versöhnlichen Abschluss. So schreibt der damalige Protokoller H. G. Repp: "Die Unstimmigkeiten wurden bei dem anschließenden  gemütlichen Teil und bei der üblichen Portion Äppelwoi (satt) beigelegt."

Die Verbandsrunde 1950/51 bringt eine weitere Steigerung der sportlichen Erfolge. Nach Abschluss der Runde wird ein guter 4. Platz eingenommen. Mit einem positiven Punktverhältnis von 27 : 17 und einem Torverhältnis von 44 : 48 wird diese Leistungssteigerung nochmals sichtbar.
Ein Schicksalsjahr für den Verein wurde die Verbandsrunde 1951/52. Nach wechselvollen Spielen wurde in der Vorrunde die Partie Wallernhausen gegen Nieder - Mockstadt ausgetragen. Das Spiel, gekennzeichnet durch eine große Hektik und nicht immer glückliche Schiedsrichterentscheidungen, fand durch den KO - Schlag des Schiedsrichters ein vorzeitiges Ende.

Durch diesen Vorfall traten gewisse Unstimmigkeiten im Verein auf, die auch bald seinen sportlichen Stillstand hervorriefen. Eines Morgens findet man die Sportplatzgrünfläche in Ackerland umgewandelt. Wieder steht man ohne Sportgelände da. Noch einmal wird ein Versuch gestartet. Ein Sportplatz wird nun in den nassen "Näirer Wisse" angelegt. Dies alles geschieht im Herbst und Winter 1951/52. Man kann sich vorstellen welch weiter Anmarschweg zurück- gelegt werden musste, welche Witterungsverhältnisse man vorfand und welche Stimmung im Verein herrschte. Nach 5 Spielen in der Nachrunde 1951/52 wurde am 2. 3. 1952 der Spielbetrieb eingestellt.

Es verbleibt nunmehr dem Schreiber dieser Zeilen einiges aus diesem Spielabschnitt hinzuzufügen, das noch das Bild dieser ersten Jahre abrundet.Die Gemeinschaft dieser ersten Jahre innerhalb des Vereines war sehr gut, welches sich in den unzähligen gelungenen Veranstaltungen ausdrückte. Wir erinnern uns alle noch sehr gut an gewisse Symbol Personen in diesem Verein. Wir sehen unseren Torwart Gerhard Linder, "Schmalzdackel" genannt, in seinen tollkühnen Paraden die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung bringend. Wir erleben noch einmal unseren leider so früh verstorbenen Sportkameraden Erich Steuernagel, "roter Bomber" genannt, wie er mit seinem sportlichen Einsatz seine Kameraden immer wieder zu neuen Leistungen antreibt.

Erinnerungen an die Nachbarderbys in Fauerbach und Bobenhausen werden wach, die immer Höhepunkte der damaligen Spiele darstellten.

Wir sehen noch heute das Verkehrsmittel der damaligen Zeit für die Auswärts- spiele, den guten alten Holzvergaser des Herrn Hasse. Wer einen Platz erhaschte konnte froh sein, andernfalls ging es mit dem Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß zu den Auswärtsspielen.

An dieser Stelle sei noch einmal der Dank an alle Spieler, Vorstandsmitglieder und an alle den Verein der damaligen Zeit unterstützende Freunde ausgesprochen.

Für die folgenden Jahre war nunmehr der sonntägliche Spaziergang auf den Sportplatz hinfällig geworden. Für die Aktiven und die heranwachsenden Jugendlichen begann nun eine Zeit des Spielens in anderen Vereinen. Nur zum Training traf man sich noch auf dem kleinen Sportplatz hinter dem Schwimmbad. Hier bolzte Jung und Alt und oftmals trollte man ohne Ball nach Hause, wenn er in einem der angrenzenden Gärten lag und vom Besitzer einbehalten wurde. Aber mit der Zeit drängte die Jugend immer mehr nach der Schaffung eines Sportgeländes. Am 11. Januar 1961 wird in einer Versammlung im "Goldnen Hirsch" die Wiederbelebung des FC Wallernhausen in Angriff genommen.

Ein neuer Vorstand wird wie folgt gewählt: Friedel Umsonst (1. Vorsitzender), Arnold Wirth (1. Vorsitzender), Paul-Willi Pfannmüller (Beisitzer), Erwin Steuernagel (Rechner), Hermann Nies (Schriftführer); Spielausschuss: Horst Fleischer, Herbert Luft, Reinhold Bach

Im Frühjahr 1961 konnte auf einem neu errichteten Sportplatz an der "Großen Linde" der Spiel betrieb aufgenommen werden. Bald hatten sich wieder die Auswärtsspielenden eingefunden und man rüstete zu den Punktspielen in der C-Klasse Nord.

Zum ersten fälligen Meisterschaftsspiel gastierte man in Wenings. Groß war der Jubel als man nach einer gewissen Zeit mit 2 : 1 in Führung ging, groß war aber auch die Enttäuschung als man mit 9 : 3 geschlagen das Spielfeld verließ. Das nächste Spiel gegen Usenborn wurde klar gewonnen und so ging es mit wechselvollen Erfolgen durch die erste Verbandsrunde.  Am Ende der Runde konnte man einen beachtlichen 4. Platz belegen. Die Saison 1962/63 wurde erst am letzten Spielsonntag entschieden. Folgende drei Mannschaften hatten noch Chancen auf die Meisterschaft: Wenings (42:8 Punkte), Wallernhausen (42:8 Punkte), Kohden (41:9 Punkte). Wallernhausen reiste nach Usenborn und Kohden gastierte in Wenings. Kohden brachte das Kunststück fertig in Wenings zu gewinnen. Es schien alles für den FCW zu laufen. Riesengroß war natürlich die Enttäuschung als man mit einer 1 : O Niederlage die Meisterschaft vergeben hatte.

Auch die Verbandsrunde 1963/64 schien unter einem unglücklichen Stern zu stehen. Schon in der Vorrunde hatte man ein Minuskonto von 8 Punkten aufzuweisen.

Wenings schien uneinholbar der Meisterschaft entgegen zu eilen. Aber nach einer Energieleistung brachte man das Kunststück fertig Wenings noch abzufangen und Meister der B-Klasse Nord zu werden. Bei den folgenden Spielen um die Kreismeisterschaft war Viktoria Eckartshausen der Gegner. In Eckarts- hausen musste man mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft eine 6 :O Schlappe einstecken. Im folgenden Heimspiel kam man ebenfalls um eine 1 : 4 Niederlage nicht herum.

Weitaus höher hingen die Trauben in der B-Klasse, weitaus schöner verliefen aber auch nunmehr die Spiele auf dem neu geschaffenen" Vogelsbergstadion". Dank der Hilfe der Gemeindevertreter und deren tatkräftigen persönlichen Einsatzes und dem Einsatz aller FCW - Mitglieder wurde ein Sportgelände geschaffen, das den Vergleich mit vielen anderen Sportplätzen standhält.

Aber allein der neue Sportplatz konnte in der Verbandsrunde 1964/65 nicht zur Meisterschaft verhelfen. Mit einem 12. Platz musste man zufrieden sein.

Die nächsten Spieljahre bis 1969 sind gekennzeichnet durch das Einnehmen der Plätze 3 bis 6.

Die Saison 1969/70 endete mit einem hervorragenden 2. Platz hinter Nieder- Mockstadt.

Wer nun glaubte, die Runde 1970/71 würde die Meisterschaft bringen, der wurde enttäuscht. Wiederum musste man sich mit dem undankbaren 2. Platz hinter dem Meister Eichelsdorf begnügen. Hier sei noch ein Kuriosum erwähnt: Eichelsdorf verlor beide Verbandsspiele gegen den FCW und konnte nur von Glück sagen,  dass die Wallernhäuser gegen schwächere Mannschaften noch 4 Punkte abgaben. Die Runde 1971/72 bringt den 3. Platz und die Runde 1972/73 den 7. Platz. Auch im Jubiläumsjahr 1974 kann nur ein 6. Platz verbucht werden. Dies sei in geraffter Form über die sportlichen Erfolge der 1. Mannschaft in ihren ausgetragenen Verbandsspielen ausgesagt. Auch eine Reservemannschaft hat regelmäßig aktiv gewirkt und in den Verbandsrunden schöne Erfolge erzielt.

Wenn wir nunmehr die sportlichen Erfolge unserer Fußballer kritisch beleuchten, so hat ihnen oftmals ein wenig Glück gefehlt, es hat aber weitgehend am gleichmäßigen Stehvermögen über eine lange Verbandsrunde gemangelt. Wie anders wäre es zu verstehen, dass der FCW immer dann da ist, wenn es um tagesgebundene oder kurzfristige Spielabschnitte geht. Jeder kann sich im Vereinslokal die unzähligen Siegerpokale aus den Turnierspielen betrachten oder sich von den Erfolgen in den Hessenpokal-Spielen berichten lassen. Fußballvereinsleben spielt sich aber nicht nur im Bereich der Seniorenmannschaften  ab, sondern auch die Jugendarbeit ist für das Bestehen eines Fußballvereines notwendig. Der FCW hatte dies in den Jahren 1962-64 erkannt, und konnte sogar 1964 die Kreismeisterschaft mit der C-Jugend erringen. Auf Bezirksebene konnte diese Mannschaft sogar den Kulturpreis mit nach Hause bringen. Leider wurde diese erfolgreiche Arbeit wieder eingestellt und im Jubiläumsjahr 1974 erst wieder neu begonnen.

Zu einem Fußballspiel gehören aber nicht nur die Spieler, sondern auch die Schiedsrichter stellen einen wesentlichen Faktor im Spielgeschehen dar. Der FCW ist in der glücklichen Lage, dass er zwei Schiedsrichter in seinen Reihen hat. Es sind dies Herr Kollmann und Herr Faust, der gleichzeitig das Amt des stellvertretenden Schiedsrichterobmannes bekleidet.

Wenn wir nun eine Gesamtschau über diese FCW – Chronik anstellen, so ist es unsere Verpflichtung, einmal die Männer namentlich zu erwähnen, denen von Gründungsbeginn an die Führung des Vereines oblag.

1. Vorsitzender 1949–50   Herr Friedel Umsonst 1.FC Wallernhausen
1. Vorsitzender 1950–51 Herr Herbert Schäfer Turn- u. Sportverein Wallernhausen
1. Vorsitzender 1961–71 Herr Friedel Umsonst FC 1961 Wallernhausen
1. Vorsitzender 1971–74 Herr Stefan Offenbächer   FC 1961 Wallernhausen
 
Quelle:
Festschrift Fußball-Club Wallernhausen 1974



1974 - 1975
In der B-Klasse West konnte der FC Wallernhausen gemeinsam mit dem Nachbarn aus Fauerbach den 1. Platz erreichen. Am 29. Mai 1975 fand deshalb das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-KJasse in Ortenberg statt. Der FC Wallernhausen hatte viele spielerische Vorteile und siegte letztlich verdient mit 3:0 Toren und schaffte somit den Aufstieg in die A-Klasse.

1975 - 2001
(...)

1998 - 2002
Mangels aktiver Spieler beschlossen die Verantwortlichen im Jahr 1998 eine Spielgemeinschaft mit dem VfR Ulfa einzugehen. So trat man nun die folgenden 4 Jahre unter dem Namen SG Ulfa/Wallernhausen in der Kreisliga A Büdingen an. Die erfolgreichste Saison im Jahr 01/02 der Spielgemeinschaft war zugleich auch die letzte. Man errang nach Abschluss der Runde den dritten Platz (und war zugleich das Heimstärkste Team) und scheiterte erst in der Relegation knapp am Aufstieg zur Bezirksliga.

2002 - 2004
Man entschloss sich die anstehende Runde wieder mit einer eigenen Mannschaft zu spielen. So wagte man mit zumeist einheimischen Akteuren unter Leitung des erfahrenen Spielertrainer Otto Castellano den Neuanfang in der Kreisliga B Büdingen, erfreulicherweise konnte man sogar gleich ein Reserveteam ins Rennen schicken.
In der Saison 02/03 ließ man dann auch gleich 4 Teams hinter sich und belegte am Ende den 8. Platz in einer zweigeteilten B-Liga. In der darauffolgenden Spielzeit wurde wieder in einer eingleisigen B-Liga mit 18 Teams gespielt, zum Ende der Saison 03/04 sprang mit Position 11. ein guter Mittelfeldplatz heraus.

2004 - 2007
Unter Leitung des neuen Trainer Karlheinz Luft und der ein oder anderen Verstärkung wurde als Ziel für die Saison 04/05 eine Platzierung unter den ersten 5 ausgegeben. Wurde man vor der Saison noch von einigen Konkurrenten spöttisch für dieses Ziel belächelt, so belegte man nach Abschluss der Runde einen hervorragenden 4. Platz und hatte lange Anschluss an die Aufstiegsplätze. In den beiden folgenden Punktrunden konnte man nicht mehr ganz an diesen Erfolg anknüpfen und belegte zum Ende die Plätze 9 (05/06) und 11 (06/07). Im Jahr 2006 konnte man zudem mit Platz 3 bei den Niddaer Stadtmeisterschaften einen beachtlichen Erfolg verbuchen. 
Positiv zu erwähnen ist noch die herausragende Anzahl an mittlerweile aktiven Akteuren (Über 40 eingesetzte Spieler in 1. und 2. Mannschaft). Bedenkt man, dass der FCW die Jahre davor noch in einer Spielgemeinschaft aktiv war, und die meisten anderen Vereine damit zu kämpfen haben eine Reserve aufzustellen, ist dies eine durchaus erfreuliche Entwicklung die die Fußballabteilung in den letzten Jahren vollzog, und die hier nicht unerwähnt bleiben soll.
In positiver Erinnerung  werden vielen Mitgliedern bestimmt auch die Vereinsausflüge in diesem Zeitraum bleiben. Im Jahr 2004 besuchte man das Weinfest in Oberwesel, im darauffolgendem Jahr war man zu Gast bei "Rhein in Flammen" (Bad Dürkheim) und 2006 führte der Ausflug nach Miltenberg auf die Michaelismesse.

2007 - 2008
Vor der Saison konnten die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Bernd von Lienen mit Samir Bessaadi einen ambitionierten Mann verpflichten. Zuvor in der Bezirksoberliga für die Viktoria aus Nidda aktiv, will der "Wallernhäuser Bub" nun als Spielertrainer mit dem FCW um den Aufstieg mitspielen. Bereits vor Saisonbeginn konnte man bei den Stadtmeisterschaften ein erstes Ausrufezeichen setzen, als man erst im Halbfinale unglücklich per Elfmeterschießen am Bezirksligisten und späteren Turniersieger FSG Ober/Eichel/Rain scheiterte. Im Pokal musste man nach einem großen Fight erst in der Verlängerung der 2 Klassen höher spielende Alemannia aus Gedern geschlagen geben. Diese Niederlage sollte aber vorerst die letzte bleiben, denn nach einer furiosen Hinrunde ging man mit der beindruckenden Bilanz von 16 Siegen und 2 Unentschieden als ungeschlagener Herbstmeister in die Winterpause. Abgerundet wurde dieser Teilerfolg durch die 2. Mannschaft, die ebenfalls ungeschlagen an der Tabellenspitze überwinterwerte (14 Siege und 2 Unentschieden). Auch in der Rückrunde waren die Grün-Weißen einfach nicht zu stoppen, so dass man bereits 4 Spieltage vor Rundenende mit einem Derbysieg in Ulfa die vielumjubelte vorzeitige Meisterschaft der B-Liga Gruppe 1 feiern konnte. Am selben Tag gelang auch der Reservemannschaft der vorzeitige Gewinn der Meisterschaft. Am Ende der Runde standen rekordverdächtige 27 Siege und 3 Unentschieden aus 30 Spielen zu Buche und der FC Wallernhausen steigt somit ungeschlagen in die A-Liga auf...

2008 -
Nachdem man sich im Jahr 2002 entschlossen hat wieder eine eigenständige Mannschaft in die Runde zu schicken spielt der FCW nun erstmalig wieder in der A-Klasse.

2009- Auch dieses Jahr in der A-Klasse wurde mit einer hervoragenden Arbeit von Samir Bessaadi mit dem Aufstieg in die Kreisoberliga geschaft. Als Dritter der Spielklasse gelang den Mannen des FcW der direkte Aufstieg und man musste durch den Abstieg von den Sportfreunden Oberau nicht in das Relegationsspiel.

2009/2010 Durch mehrere Abgänge von Spielern die sich beim FcW auszeichnen konnten (unter anderm der Trainer Samir Bessaadi), wurde eine neue Spielgemeinschaft mit den Nachbaren aus Fauerbach (SKG Fauerbach) gegründet. Mit der neuen SG Wallernhausen/Fauerbach versucht man den Start in der Kreisoberliga Büdingen. Jeder weiß, das es für die neue Spielgemeinschaft ein sehr schwerer Gang wird und man genau aus diesem Grund Moral zeigen muß. Man dürfte aber davon ausgehen, das die SG um den Abstieg in der höchsten Kreisklasse kämpft und sich mich allen Mitteln dagen streuben will.

 

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